Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler haben 2025 in Deutschland die Hochschulreife erworben, in Österreich treten heuer rund 45.000 zur Matura an.
Nach dem letzten Prüfungstag folgt nun für fast 380.000 Absolventinnen und Absolventen nicht nur die große Erleichterung – sondern auch die große Frage: Studieren oder arbeiten?
Die gute Nachricht: Diese Frage müssen Sie nicht entweder-oder beantworten.
Arbeiten bringt finanzielle Unabhängigkeit – aber auch Risiken
Wer direkt ins Berufsleben einsteigt, verdient eigenes Geld, sammelt Erfahrung und steht auf eigenen Beinen. Das sind echte Vorteile.
Gleichzeitig zeigen Statistiken klar: Akademikerinnen und Akademiker haben die deutlich niedrigere Arbeitslosenquote – und stoßen im Karriereverlauf seltener an Grenzen, wenn es um Führungspositionen geht.
Ein Studium öffnet Türen – muss aber nicht das Leben auf Eis legen
Viele denken bei „Studium“ automatisch an Hörsäle, WG-Zimmer und Nebenjobs. Doch es geht auch anders: Ein Fernstudium ermöglicht es, gleichzeitig vollberuflich tätig zu sein – zeitlich flexibel, ortsunabhängig und ohne auf ein geregeltes Einkommen zu verzichten.
Ein konkretes Beispiel: das Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre an der Allensbach Hochschule Konstanz.
Der Studiengang umfasst 180 ECTS (6 Semester Regelstudienzeit) und ist in 13 Vertiefungsrichtungen wählbar – von Digital Marketing über Personalmanagement bis hin zu Fashion Management oder Wirtschaftspsychologie:
- Banking
- Bau- und Immobilienmanagement
- Betriebliche Steuerlehre
- Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Digital Business Management
- Digital Marketing Management
- Fashion Management
- Gründungs- und Innovationsmanagement
- KMU und Handwerksmanagement
- Personalmanagement
- PR- und Kommunikationsmanagement
- Rechnungswesen und Controlling
- Wirtschaftspsychologie
Was kostet ein Studium im Vergleich wirklich?
Die Studiengebühren für dieses Bachelorstudium betragen EUR 375,– monatlich (36 Raten).
Auf den ersten Blick mehr als ein klassisches Präsenzstudium – aber:
- Wer gleichzeitig arbeitet, finanziert sich selbst.
- Kein Studentenzimmer in München oder Wien für 900 EUR+,
- keine Abhängigkeit von Eltern oder Stipendien.
- …..
Bei einer ehrlichen Gesamtrechnung relativiert sich der Unterschied schnell.
7 Gründe, warum sich ein Studium nach der Matura lohnt
- Bessere Karrierechancen: In Führungspositionen wird ein Abschluss oft schlicht vorausgesetzt.
- Schlüsselqualifikationen: Selbstorganisation, Teamarbeit, Stressresistenz – ein Studium trainiert mehr als reines Fachwissen.
- Höheres Einkommenspotenzial: Akademikerinnen und Akademiker verdienen statistisch gesehen mehr.
- Geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko: Die Arbeitslosenquote unter Hochschulabsolventinnen liegt konstant unter dem Bevölkerungsdurchschnitt.
- Persönliche Entwicklung: Ein Studium schafft Erfolgserlebnisse und öffnet den Horizont.
- Bildung als Investition: Was man einmal erworben hat, bleibt – ein Leben lang.
- Schneller als gedacht: Ein Bachelor ist auch berufsbegleitend in 3–4 Jahren erreichbar.
Interesse? Fragen zum Beitrag, zu interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de
Martin Stieger, Professor an der Allensbach Hochschule Konstanz
Vorlesungen auf YouTube:
Arbeitsmarktpolitische Grundlagen








