Die (digitalen) Zukünfte der Hochschulbildung – mit keinem geringeren Thema setzt sich das University:Future Festival (U:FF) seit 2020 auseinander. Mit einem umfassenden Programm aus Vorträgen, Workshops und Diskussionen ist es das größte und innovativste Hybrid-Event seiner Art. Das University:Future Festival ist eine Kooperation von Hochschulforum Digitalisierung, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband.
Das U:FF bietet als Leitveranstaltung zur Digitalisierung in Studium und Lehre Orientierung, Vernetzung und Inspiration. Und das communityorientiert und offen für alle! Inhaltlich beschäftigt sich das Festival mit einem breiten Themenspektrum rund um KI, Architekturen, Technik, Strategieentwicklung, Kompetenzen, Didaktik und vielem mehr. Es richtet sich dabei an alle, die sich mit Gegenwart und Zukunft akademischer Bildung beschäftigen: Hochschulbeschäftigte und Studierende; Forschung und Politik; Zivilgesellschaft und Künstler:innen.
Die fünfte Ausgabe des University:Future Festivals findet vom 13.-15. Mai 2025 statt.
Das Motto 2025: /imagine
Das Festivalmotto 2025 ist /imagine. Es ist eine Aufforderung an alle, in diesen politisch und gesellschaftlich schwierigen Zeiten grundsätzlich, kreativ, kritisch und vor allem selbst zu denken.
Das Motto adressiert alle Ebenen der Hochschulentwicklung: /imagine agile und zukunftsfähige Hochschul-Strukturen! /imagine innovative Lehre an allen Hochschulen! /imagine digital souveräne und modern ausgestattete Institutionen! /imagine einen klugen und nachhaltigen Einsatz von KI in der Hochschullehre
Bei einer bekannten Bilder-KI startet /imagine den Befehl zum Erschaffen eines neuen Bildes. Durch die Referenz auf die Kommandozeile sowie auf Künstliche Intelligenz rücken wir auch aktuelle technische Fragestellungen in den Mittelpunkt des Festivals.
Was das University:Future Festival besonders macht
Größe und Überblick: Das U:FF bietet als größtes Event seiner Art in der DACH-Region einen einzigartigen Überblick über Zukünfte tertiärer Bildung und ist damit DER Ort für inhaltliche Inspirationen.
Community-basiert: Unsere Community trifft sich nicht nur ein Mal im Jahr zum Festival – wir arbeiten das ganze Jahr über vertrauensvoll miteinander. Inhalte und Formate des U:FF speisen sich zu einem großen Teil aus den diversen Communities von HFD und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Mitglieder der Community begeistern andere und teilen Informationen über das Festival.
Innovativ und bunt: Das U:FF strebt immer nach Innovationen – in Inhalten und Formaten. Hierzu zählen künstlerische Interventionen, neue und diverse Formatideen sowie eine zeitgemäße digitale und analoge Event-Erfahrung.
Räume neu gedacht: Das University:Future Festival findet gleichzeitig im digitalen Raum und an mehreren Standorten in der DACH-Region statt. Durch die Digitalität erreichen wir eine hohe Zugänglichkeit und ein umfangreiches Programm. Die Präsenzbühnen ermöglichen Vernetzung und persönliches Erleben. 2025 gibt es Standorte in Berlin, Braunschweig, Graz, Nürnberg und Zürich.
Das Festival auf einen Blick
Das University:Future Festival (U:FF) bringt jährlich mehrere tausend Vertreter:innen aus Hochschulleitung, Verwaltung, Lehre und Hochschuldidaktik zusammen. In über 300 Beiträgen von mehr als 500 Speaker:innen erleben Sie zentrale Entwicklungen zur Zukunft der akademischen Bildung.
Thematische Schwerpunkte 2025:
- Künstliche Intelligenz und technologische Innovationen
- Strategische Hochschulentwicklung
- Didaktik und Future Skills
- Inklusion und Chancengerechtigkeit
Das diesjährige Motto /imagine lädt dazu ein, den Blick über den Tag hinaus zu richten – kreativ, kritisch und konstruktiv.
Die Formate sind abwechslungsreich: Es gibt wie immer Vorträge, Lightning Talks und Diskussionen. Zudem haben wir vor Ort und digital ein umfangreiches Workshop- und Trainingsprogramm zusammengestellt. Installationen und künstlerische Formate ergänzen das Programm an den Präsenzstandorten.
Auch in diesem Jahr runden herausragende Keynotes das Programm ab – dazu zählen:
- Christoph Biemann („Sendung mit der Maus“) über das einfache Erklären komplexer Inhalte
- Lisa Niendorf alias „Frau Forschung“ über Wertschätzung in der Wissenschaft
- Jürgen Geuter („tante“) über KI und gesellschaftliche Hypes
- Aya Jaff auf der Future-Tech:Stage in Braunschweig
- Carina Schroeder & Ralf Krauter (Deutschlandfunk) mit einer Live-Aufnahme des Podcasts KI Verstehen
- Sven Schütt (IU International University) über Innovationen an Hochschulen
- Julia Freudenberg (Hacker School) über das „Hacken einer besseren Welt“
Präsenzstandorte & Online-Teilnahme
Das Festival findet parallel an sechs Orten statt
- Berlin: Hauptbühne des Festivals, Garden:Stage & Landing:Stage, 13. und 14. Mai
- Braunschweig: Future-Tech:Stage & Media Lab:Stage, 13. Mai, organisiert von der TU Braunschweig
- Graz: AI:Stage, 13. Mai, organisiert von der TU Graz
- Nürnberg: Shifting:Stage, 14. Mai zum Thema innovative Lerndesigns, organisiert von der TH und der TU Nürnberg
- Zürich: AI-Edu:Stage, 14. Mai, organisiert von der ETH Zürich
- Online: Das komplette Festivalprogramm findet vom 13. bis 15. Mai auf unserer digitalen Plattform statt– alle Beiträge werden gestreamt.
Kostenlose Tickets gibt es hier.
Kooperationspartner
Das University:Future Festival ist eine Kooperation zwischen Hochschulforum Digitalisierung, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband.
Das Hochschulforum Digitalisierung orchestriert den Diskurs zur Hochschulbildung im digitalen Zeitalter. Als zentraler Impulsgeber informiert, berät und vernetzt es Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Hochschulforum Digitalisierung wurde 2014 gegründet. Es ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre engagiert sich seit 2021 bundesweit für Innovationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbundvorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für Gestalter:innen der Lehre, stärkt den Wissenstransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel dieser Wissenschaftsinstitution werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.
Der Stifterverband ist eine Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert.
Bühnenpartner 2025
An der Technischen Universität Braunschweig wird das Selbstverständnis einer weltoffenen und internationalen Universität gelebt. Technische Innovationen und gesellschaftlicher Fortschritt werden hier immer mit Blick auf den Menschen gedacht. Welche gesellschaftlichen Konsequenzen haben Lehre und Forschung? Und welche Impulse kann die Gesellschaft andererseits der Lehre und Forschung geben? Die TU Braunschweig verbindet dafür die Kompetenzen der Ingenieur- und Naturwissenschaften mit denen der Wirtschaftswissenschaften, der Sozialwissenschaften, der Geistes- sowie der Erziehungswissenschaften, um nachhaltige Lösungen für die globalen Herausforderungen von heute und morgen zu finden.
Wissen, Technik, Leidenschaft – seit über 200 Jahren überzeugt die Technische Universität Graz mit ihren Leistungen in Lehre und Forschung. Rund 13.700 Studierende und etwa 3.900 Mitarbeitende tragen Innovationskraft und Visionen weiter in die Zukunft. Fünf thematische Stärkefelder, Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft und Internationalisierung bilden das Profil der TU Graz.
Die Vision von TU Graz Lehr- und Lerntechnologien ist es, einerseits die Präsenzlehre mit Medien zu bereichern, um damit die didaktische Vielfalt und die Kommunikation zu verbessern und darüber hinaus durch eine zentrale Servicierung und Steuerung auch für Beständigkeit zu sorgen. Andererseits geht es um den zielgruppenorientierten Ausbau von Online-Lehre und die Stärkung von offener Bildung im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (SDG4). So verbindet die TU Graz Tradition mit Innovation und gestaltet eine zukunftsorientierte Lernumgebung für alle.
Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften. Mit rund 13.000 Studierenden ist sie bundesweit eine der größten ihrer Art. Die Ohm ist ein Ort der Möglichkeiten für Forschen, Lehren und lebenslanges Lernen: Sie erforscht die Schlüsselfragen unserer Gesellschaft, entwickelt und realisiert Ideen für die Welt von heute und morgen. Sie wirkt stark in der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus. Moderne Lehr- und Lernformate sowie das breite und praxisorientierte Studienangebot eröffnen den Studierenden hervorragende Berufsperspektiven.
Wir denken Universität neu! Interdisziplinär, international und digital: Das ist der konzeptionelle Kern der Technischen Universität Nürnberg (UTN). Ziel ist es, die Ingenieurwissenschaften mit anderen Themenfeldern der Gesellschaft zu vernetzen. Zudem setzt die neugegründete Universität auf englischsprachige Lehre, digitale Lernformen und zukunftsweisende Forschungsthemen. Mittelfristig soll der Campus der UTN auf rund 37 Hektar Platz für bis zu 6.000 Studierende bieten und Lernen, Lehren und Leben an einem Ort verbinden.
Freiheit und Eigenverantwortung, Unternehmergeist und Weltoffenheit: Die Werte der Schweiz sind das Fundament der ETH Zürich. Die Wurzeln unserer technisch-naturwissenschaftlichen Hochschule reichen zurück ins Jahr 1855, als die Gründer der modernen Schweiz diesen Ort der Innovation und des Wissens geschaffen haben. Studierende finden an der ETH Zürich ein Umfeld, das eigenständiges Denken fördert, Forschende ein Klima, das zu Spitzenleistungen inspiriert. Im Herzen Europas und weltweit vernetzt entwickelt die ETH Zürich Lösungen für die globalen Herausforderungen von heute und morgen. Der Innovation Park Zurich schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Park fokussiert sich auf die Themenschwerpunkte Robotik und Mobilität, Luft- und Raumfahrt und fortgeschrittene Produktionstechnologien.
Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de
Prof. Dr. Dr. Martin Stieger
Vorlesungen auf YouTube:
- Marketing
- Wissenschaftliches Arbeiten
- Kommunikation
- Moderation und Präsentation
- Mitarbeiterführung 1
- Mitarbeiterführung 2
- Arbeitsmarktpolitische Grundlagen
- Soziales Netzwerken
- Soziologie