| Foto © Jan Potente |
Der Neuberufenenempfang zeigt, dass Baden-Württemberg ein attraktiver Standort für Forschende ist – allein 112 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus anderen Bundesländern, 45 aus dem Ausland.
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat am Dienstag, 3. Februar 2026, einen Großteil der 368 Professorinnen und Professoren begrüßt, die im vergangenen Jahr an eine Hochschule in Baden-Württemberg berufen worden sind.
Bei der Feierstunde im Neuen Schloss in Stuttgart würdigte die Ministerin die Arbeit der Anwesenden: „So unterschiedlich die einzelnen Lebensläufe sind: Sie alle haben mit Mut, Exzellenz in Wissenschaft und Lehre und großem Engagement schon jetzt viel erreicht. Wir freuen uns sehr, Sie nun hier in Baden-Württemberg empfangen zu dürfen.“
Mit Ihrem Einsatz und Ihrem Willen, die Wissenschaft voranzutreiben, „sind Sie auch Vorbilder. Für die Studierenden, Doktoranden oder auch Ihr Team, mit denen Sie gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wissenschaft kann bisher Ungedachtes denken, bisher Unbekanntes erfahrbar machen.“
Frauenanteil der Neuberufenen liegt bei 43 Prozent
Besonders freute sich die Ministerin darüber, dass unter den Berufenen 43 Prozent Frauen sind. Damit übertreffe Baden-Württemberg einmal mehr deutlich den Bundesdurchschnitt von rund 30 Prozent. „Wir haben die Parität noch nicht ganz erreicht, sind aber auf dem besten Weg dorthin.“
Außerdem hob Petra Olschowski die erfreulich hohe Anzahl der Forschenden hervor, die sich aus einem anderen Land für eine Professur in Baden-Württemberg entschieden haben. 112 der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus anderen Bundesländern, 45 aus dem Ausland. Das zeige, dass wir nicht nur wissenschaftlich und künstlerisch, „sondern auch als neue Heimat positiv punkten, in der sich Partnerinnen, Ehemänner und Kinder wohlfühlen können.“
Wissenschaftsministerium, Mediathek: Bilder zum Herunterladen
Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:
Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.
Die Studierenden haben die Wahl zwischen
- Universitäten
- Pädagogische Hochschulen
- Kunst- und Musikhochschulen
- Hochschulen für angewandte Wissenschaften
- Duale Hochschule Baden-Württemberg
- Nichtstaatliche Hochschulen
- Akademien für Film, Darstellende Kunst und Pop
mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.
Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus.
Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:
- 9 Universitäten
- 23 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
- die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
- 6 Pädagogische Hochschulen,
- 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
- zwei Hochschulen des Bundes sowie
- acht Kunst- und Musikhochschulen und
- drei Akademien für Film, darstellende Kunst und Pop
Weitere Informationen über Studiengänge der Universitäten und Hochschulen finden Sie auf dem Online-Portal www.studieren-in-bw.de.
Die Allensbach Hochschule:
Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.
Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.
Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.
Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.
Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.
Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.
Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.
Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.
So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.
Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de
Martin Stieger
Vorlesungen auf YouTube:
Arbeitsmarktpolitische Grundlagen








