Foto:  REINER PFISTERER; Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von links) bei der Textil-Firma Amann & Söhne in Bönnigheim
Zum Start der zweiten Phase der beruflichen Weiterbildungskampagne âThe ChĂ€nceâ hat sich Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf drei Stationen ĂŒber aktuelle Trends in der Weiterbildung informiert.
âDie Digitalisierung und die Transformation, der demografische Wandel und der zunehmende Mangel an qualifizierten FachkrĂ€ften machen die berufliche Weiterbildung zu einem SchlĂŒsselfaktor auf dem Weg zur Arbeitswelt von morgenâ, sagte Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen ihrer Reise informierte sich die Arbeits- und Wirtschaftsministerin auf drei Stationen ĂŒber unterschiedliche Ansatzpunkte, wie Betriebe und deren BeschĂ€ftige sowie berufliche BildungsstĂ€tten in der Weiterbildung aktiv sind und welche Rolle die UnterstĂŒtzung durch das Wirtschaftsministerium dabei spielt.
Halt machte Hoffmeister-Kraut bei dem Textilbetrieb Amann in Bönnigheim, dem Elektro-Technologie-Zentrum Stuttgart (etz) und der Firma Metabo in NĂŒrtingen. Dabei fiel der Startschuss zur zweiten Phase der Weiterbildungskampagne âThe ChĂ€nceâ. âDie berufliche Weiterbildung ist die beste Möglichkeit, auf neue Qualifikationsanforderungen in der Wirtschaft zu reagieren. FĂŒr viele geht es bei einer Weiterbildung darum, im bestehenden Job am Puls der Zeit zu bleiben, aber auch um den beruflichen Aufstieg, etwa vom Gesellen zum Meisterâ, so Hoffmeister-Kraut. HierfĂŒr bietet eine vielseitige Weiterbildungslandschaft in Baden-WĂŒrttemberg passende Angebote. Sie tragen dazu bei, die berufliche Weiterbildung voranzubringen.
QualifizierungsverbĂŒnde zur beruflichen Weiterbildung
ZunĂ€chst besuchte Ministerin Hoffmeister-Kraut die Textil-Firma Amann & Söhne in Bönnigheim. Hier stand der Qualifizierungsverbund von Textilbetrieben im Mittelpunkt des Austausches, an dem die Firma Amann aktiv beteiligt ist. QualifizierungsverbĂŒnde sind Netzwerke von Unternehmen, die gemeinsam QualifizierungsmaĂnahmen fĂŒr ihre BeschĂ€ftigten planen und durchfĂŒhren. âWir haben hier heute eine Erfolgsgeschichte zu vermelden. Der Qualifizierungsverbund âNext Level Textilâ besteht auch nach Ablauf des geförderten Projektzeitraums von 2019 bis 2023 fort und hat erfolgreich den Schritt zu einem selbststĂ€ndigen Netzwerk geschafft. Der Verbund hat es sich zum Ziel gemacht, vielversprechende junge Talente zu den FĂŒhrungskrĂ€ften von morgen auszubilden. Gleichzeitig sollen langjĂ€hrige Mitarbeitende fĂŒr die Arbeitswelt von morgen zukunftsfest gemacht werden. Beides geht nur mit beruflicher Weiterbildungâ, hob Hoffmeister-Kraut hervor.
Weiterbildung in den Bereichen ElektromobilitÀt, Energiewende und Klimaschutz
Als nĂ€chstes besuchte die Ministerin das Elektro-Technologie-Zentrum Stuttgart, ein bundesweit anerkanntes Kompetenzzentrum fĂŒr die Aus- und Weiterbildung in der Elektro- und Informationstechnik. Hier tauschte sich Hoffmeister-Kraut ĂŒber die Weiterbildung in den Bereichen ElektromobilitĂ€t, Energiewende und Klimaschutz aus. Hoffmeister-Kraut sagte: âInnovationen sind der entscheidende SchlĂŒssel zur Lösung aktueller Probleme. Das zeigt sich in diesen Krisenzeiten. Baden-WĂŒrttemberg genieĂt einen hervorragenden Ruf als Innovationsstandort und geht gemeinsam mit seinen exzellenten Bildungspartnern hier weiter voran.â Aktuell setzt das etz das vom Wirtschaftsministerium geförderte Projekt âSmartPower@skillsâ fĂŒr innovative WeiterbildungsansĂ€tze in der Bauwirtschaft um. Hier werden innovative Weiterbildungsangebote fĂŒr Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte im Elektrohandwerk entwickelt. Schwerpunkte liegen dabei auf der Vermittlung moderner Technologien und Verfahren der Energieversorgungssysteme und GebĂ€udeautomationslösungen. Weiterhin ist das RegionalbĂŒro fĂŒr berufliche Fortbildung fĂŒr die Landeshautstadt Stuttgart und den Kreis Böblingen im etz beheimatet, das ebenfalls vom Wirtschaftsministerium gefördert wird. Hoffmeister-Kraut informierte sich, mit welchen Fragen und Anliegen Weiterbildungsinteressierte in die kostenlose und trĂ€gerneutrale Erst- und Lotsenberatung kommen.
Verantwortung der Arbeitgeber in der betrieblichen Weiterbildung
Die letzte Station fĂŒhrte die Wirtschaftsministerin nach NĂŒrtingen, zur Firma Metabo, die fĂŒr die Herstellung von Elektrowerkzeugen und insbesondere Bohrmaschinen steht. Hier tauschte sich Hoffmeister-Kraut ĂŒber die Weiterbildungsstrategie der Firma aus. Dabei ging es um die Verantwortung der Arbeitgeber und um die Einbindung der BeschĂ€ftigten in die betriebliche Weiterbildung des Unternehmens. Zudem dankte die Ministerin einem Mitarbeiter der Firma, der in der zweiten Phase der Informations- und Werbekampagne zur beruflichen Weiterbildung âThe ChĂ€nceâ als Testimonial und Kampagnenmotiv Gesicht zeigt, fĂŒr seine Bereitschaft und das Engagement fĂŒr die betriebliche Weiterbildung. âMit unserer Weiterbildungskampagne âThe ChĂ€nceâ und der gemeinsamen Weiterbildungsoffensive âWEITER.mit.BILDUNGâ setzen wir berufliche Weiterbildung in Baden-WĂŒrttemberg ganz oben auf die PrioritĂ€tenliste. Um die Potenziale der Digitalisierung, Automatisierung und KĂŒnstlicher Intelligenz zu nutzen, braucht es qualifizierte FachkrĂ€fte. Nur so kann die Transformation der Wirtschaft eine Erfolgsgeschichte werden. Weiterbildung hilft jeder und jedem einzelnen und Weiterbildung hilft den Unternehmenâ, so die Ministerin. Mit authentischen Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern werden mit der Kampagne Menschen fĂŒr eine Weiterbildungsteilnahme sensibilisiert und ĂŒber die Vorteile informiert.
Betriebliche (akademische) Weiterbildung geht auch in Fernlehre:
Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und LehrgÀngen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de
Prof. Dr. Dr. Martin Stieger







