Das Land investiert 12,6 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union in neue Forschungsplattformen. Fünf Universitäten stärken damit Mobilität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Quantentechnologie.
Baden-Württemberg baut seine Forschungsinfrastruktur gezielt aus. Das Land stellt 12,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit. Gefördert werden die Universitäten in Heidelberg, Stuttgart-Hohenheim, Konstanz, Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Projekte reichen vom Batterierecycling über Einzelzellanalysen bis zur quantensicheren Kommunikation.
Die Forschungsinfrastrukturen mit neuen Großgeräten oder Technologieplattformen stehen allen Partnern der geförderten Innovationsökosysteme offen. Sie vernetzen Grundlagenforschung und Anwendung noch enger. So wird der Transfer in marktfähige Produkte beschleunigt. Die Ausschreibung des Wissenschaftsministeriums richtete sich insbesondere an die Innovationscampus-Modelle des Landes und vergleichbare Innovationsökosysteme.
Investitionen in Schlüsseltechnologien
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Wir investieren gezielt in Schlüsseltechnologien. Wer heute moderne Forschungsinfrastruktur stärkt, sichert morgen Arbeitsplätze und Wohlstand. Baden-Württemberg soll bei Quantentechnologien, nachhaltiger Transformation und personalisierter Medizin weiter an der Spitze stehen. Damit stärken wir auch Europas technologische Unabhängigkeit.“
Geförderte Vorhaben und Innovationsökosysteme
- Am Innovationscampus Mobilität der Zukunft entwickeln das KIT und die Universität Stuttgart eine flexible Laserplattform für autonome Fertigung. (2,25 Millionen Euro für das KIT)
- Am Innovationscampus erfassen Forschende in Karlsruhe, Freiburg und weiteren Kommunen Umweltdaten mit vernetzter Sensorik. Sie schaffen so eine belastbare Datenbasis für Klimaforschung. (1,7 Millionen Euro für das KIT)
- Am Innovationscampus QuantumBW bauen die Universität Stuttgart, die Universität Ulm und das KIT städteübergreifende, quantensichere Kommunikationsstrecken auf. (2,25 Millionen Euro für die Universität Stuttgart)
- Am Innovationscampus Health and Life Sciences Alliance entsteht eine automatisierte Plattform für 3D-Organoid-Modelle. Sie unterstützt die Entwicklung personalisierter Therapien. (2,2 Millionen Euro für die Universität Heidelberg)
- In Karlsruhe entwickelt das Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe CELEST neue Recyclingverfahren für Altbatterien und kritische Rohstoffe. (1,38 Millionen Euro für das KIT)
- Das Stuttgarter Innovationsökosystem Bioökonomie adressiert nachhaltige Ernährung („NewFood“) sowie Kreislaufwirtschaft. In Hohenheim fördern neue Bioreaktorsysteme die industrielle Herstellung zellbasierter Lebensmittel. (1,1 Millionen Euro für die Universität Hohenheim)
- In Konstanz entsteht zur Stärkung des grenzüberschreitenden Gesundheitsnetzwerks BioLAGO in der Bodenseeregion ein Zentrum für Einzelzellanalyse. Es ermöglicht neue Ansätze in der Medikamentenentwicklung. (1,7 Millionen Euro für die Universität Konstanz)
EFRE-Mittel
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stärkt Innovation, Wachstum und Beschäftigung in Europa. Er zielt darauf ab, den Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union (EU) zu stärken und so zu mehr Wachstum und Beschäftigung beizutragen. In Baden-Württemberg fördert das Programm gezielt Zukunftstechnologien. Grundlage ist die EU-Initiative „Strategische Technologien für Europa“ (STEP). Sie soll Europas Abhängigkeit in zentralen Technologiefeldern verringern.
Kein anderes deutsches Bundesland bietet eine derartige Vielfalt an Hochschulen:
Baden-Württemberg bietet mit seiner differenzierten Hochschullandschaft eine Fülle von Studienmöglichkeiten.
Die Studierenden haben die Wahl zwischen
- Universitäten
- Pädagogische Hochschulen
- Kunst- und Musikhochschulen
- Hochschulen für angewandte Wissenschaften
- Duale Hochschule Baden-Württemberg
- Nichtstaatliche Hochschulen
- Akademien für Film, Darstellende Kunst und Pop
mit jeweils unterschiedlichen Fächerprofilen und Studienzielen.
Forschung und Lehre an den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen haben hohe Qualität und z.T. internationalen Rang.
Allein vier der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland befinden sich in Baden-Württemberg. Die Kunst- und Musikhochschulen des Landes genießen hohes Ansehen und üben große Anziehungskraft auf Talente aus der ganzen Welt aus.
Baden-Württemberg beheimatet so viele staatliche Hochschulen wie kein anderes Land in der Bundesrepublik und hat zugleich mit sechs verschiedenen Hochschularten das am stärksten ausdifferenzierte Hochschulsystem, um passgenau den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen zu können:
- 9 Universitäten
- 23 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
- die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit 9 Standorten,
- 6 Pädagogische Hochschulen,
- 25 staatlich anerkannte private und kirchliche Hochschulen,
- zwei Hochschulen des Bundes sowie
- acht Kunst- und Musikhochschulen und
- drei Akademien für Film, darstellende Kunst und Pop
Weitere Informationen über Studiengänge der Universitäten und Hochschulen finden Sie auf dem Online-Portal www.studieren-in-bw.de.
Die Allensbach Hochschule:
Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.
Die Studiengänge der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagentur ZEvA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert.
Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.
Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden.
Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können.
Bei Fragen steht jederzeit ein/e Tutor/in oder Dozent/in zur Verfügung.
Natürlich wird auch die akademische Weiterbildung an der Allensbach Hochschule gelebt.
Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle.
So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus.
Fragen zum Beitrag, interessanten Studienangeboten und Lehrgängen bitte an martin.stieger@allensbach-hochschule.de
Martin Stieger
Vorlesungen auf YouTube:
Arbeitsmarktpolitische Grundlagen








